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Black Stories Matter

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Aktuelles Programm

poetrynight

Am 28.11 und 05.12. 2021 um jeweils 18 Uhr screent der Black History Month Hamburg das beliebte Format der Black Poetry Night mit kreativen und künstlerischen Darstellungen von Dichtungen und Texten: Spoken Words von Schwarzen Künstler:innen. Meistens schlagen die Auftritte der Künstler:innen eine pan-afrozentrische narrative Richtung ein und geben somit Themen rund um Schwarze Identität und Schwarzes Leben in Deutschland Raum. Dabei tragen die Künstler:innen ihre Spoken Words in unterschiedlichen Stilrichtungen auf: Formen von Gesang, Erzählung, Rap, u.v.m. 

 

Warum veranstalten wir die BLACK Poetry Night? 

Zum einem um die Werke Schwarzer Künstler:innen, die oft von Kultur, Herkunft und Identität geprägt sind, eine Plattform zu bieten. Thematiken die in der Mehrheitsgesellschaft kaum bemerkt werden, erhalten hier auf der Black Poetry Night unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. Zum anderen geht es darum, Zuhörenden, die keine solchen Erfahrungen machen, den Zugang zu Schwarzen Themen durch die Erzählungen der Künstler:innen anzubieten. 

 

Die afrozentrische Perspektive der Künstler:innen eint Menschen mit einem afrikanischen / pan-afrikanischen Hintergrund, die oft die selbe Erfahrung gemacht haben oder ähnliches Gedacht haben. Zugleich können Menschen ohne afrikanischen / pan-afrikanischen Hintergrund, meist Menschen aus der Mehrheitsgesellschaft, einen Einblick bekommen und verstehen lernen. 

Was ist die Konsequenz einer Black Poetry Night mit einer Gewichtung von Erzählungen einer afrozentrischen Perspektive?  Der Austausch, das Entgegenkommen, die Offenheit, das Interesse, die Erkenntnis, der Dialog…

In den letzten Jahren hat sich erwiesen, dass im Ausklang eine heitere Stimmung herrschte und Gesprächen solcher Art angeregt geführt werden konnten. 

 

Screenings: 

28.11. 18 Uhr hier: Poetry Night Part 1 

05.12. 18 Uhr hier: Poetry Night Part 2

 

Hier stellen wir nun die Künstler:innen in alphabetischer Reihenfolge vor: 

 

Abimbola:

Abimbola Agbede wurde 1974 als Tochter einer Deutschen Mutter und eines Nigerianischen Vaters in Washington D.C., USA geboren. Ihre kreative Leidenschaft wurde schon in jungen Jahren durch Gesang, Tanz, Choreographie und Dichtung gefestigt. Ihre Kreativität hat sie auf unterschiedlichen Wegen des Lebens begleitet. Nach einer kurzen Anstellung bei MTV Networks Germany hat sie einen Richtungswechsel vorgenommen und ist Krankenschwester geworden. Während dieser Zeit fing sie an, als Autodidaktin mit der Malerei zu experimentieren und erfand sich als Künstlerin. Die Vermischung ihrer kulturellen Einflüsse aus Europa, Westafrika und den Vereinigten Staaten sowie ihre empathische Natur, die ihre Persönlichkeit ausmacht, spiegelt sich in ihrer Kunst wieder. 

 

Akosuq Ina'me:

Akosua Aset ist Musikerin und Kemetic Yogalehrerin. Seit vielen Jahren steht sie regelmäßig als Sängerin und Poetin auf der Bühne und tourte mit ihrem Material durch Deutschland und Europa. Meist kollaboriert sie mit anderen Musikern, hier ist sie nun mit ihren eigenen Werken zu erleben. Sie liebt die Fusion von gesprochenem und gesungenen Wort, Texten die tiefgründig- spirituell sind und ihre persönlichen Reise zur Selbsterkenntnis thematisieren. Der Weg ist das Ziel and the Journey continues…

 

Delisa:

Delisa Schmidt ist ein aus Swasiland stammender Spoken Word/ Dramaturg/Bühnendarsteller aus Berlin. Seine Hingabe für die Poesie ist in der Art seiner Texte, die oft unerwartet verschiedene Gefühle im Publikum wecken, mit denen man sich möglicherweise lange nicht auseinandergesetzt hat. Seine Devise: Poetry soll einen Gefangenen an einen Strand bringen, ohne dass dieser seine Zelle verlässt. 

 

Jennifer Garnatz

Jennifer Garnatz ist Jamaica geboren und aufgewachsen. Sie schreibt seit 1999 Poetry und begann kurze zeit später, auf Poetry Slams aufzutreten. Ihre Texte schreibt sie auf Deutsch und Englisch und tritt weltweit auf. 2001 veröffentlichte sie  ihren ersten Poetryband im Self-publishing. Weitere Projekte sind geplant. 

https://www.pacificbookreview.com/author-spotlight-jennifer-m-garnatz/

 

Martin:

Martin ist seit dem ersten Black History Month sowie der ersten Black Poetry Night dabei. Er hat in den Neunzigern aktiv bei I.S.D. Meetings sowie bei African Heritage mit Audrey Motaung mitgewirkt. Er ist Musik Poetry Artist, spielt Altsaxophon und Percussions und singt. Alle drei Elemente fließen mal mehr mal weniger in seine Poetry Acts mit ein. Darüber hinaus hat er als Poetry Act beim Diversity Day mitgewirkt, der zusammen mit dem Interkulturellen Forum veranstaltet wurde.

 

Maseho:

Die Mosotho-Hanseatin Maseho ist ein etabliertes Stück lebendiger Black Poetry und Spoken Word-Geschichte in Deutschland. In ihren Auftritten greift sie auf ihre Erfahrung als Tänzerin und Schauspielerin zurück – und auf ihren Humor. Inspiration bieten ihr fast alle Themen, aber vor allem der Alltag, zwischenmenschliche Begegnungen, Geschichten und Mythologien aus afrokultureller Perspektive. 1990 begann sie ihre Gedichte und Geschichten vorzutragen  und gründete das Storytelling Projekt „Shades of Hamburg“. Sie ist die Initiatorin der Hamburger Black History Month Poetry Night, auf der sie regelmäßig  auftrat und moderierte (2006-2017). Seit Juni 2019 veranstaltet sie ihr eigenes Projekt „Der Afrohanseatische Salon“, eine Mischung aus Künstlervorstellung, Talkshow mit Musik und Poetry. Ein Teil ihrer Gedichte ist in der Anthologie „Arriving in the Future“ (Hrsg. Köpsell/Esuruoso) veröffentlicht worden. 

 

 

Tabatap:

Tabitha ist eine facettenreiche Künstlerin mit jamaikanischen und deutschen Wurzeln. Sie ist Modedesignerin (Studium an der Akademie JAK in HH 2002-2006) und kreiert african-caribbean inspired fashion (label Tabatap) ebenso macht sie Gesang/Poetry, ist Kemetic Yoga Lehrerin und Mutter von 4 Kindern. Sie wuchs in einem kreativen Elternhaus auf, was ihr früh den Weg für ihre eigenen Kreativität ebnete. Sie hat Erfahrungen mit Studioaufnahmen und Auftritten, darunter auch einige bei der Poetry Night des BHM in Hamburg. Tabithas Kunst, sei es nun poetry/music oder fashion, soll empowern und ist stets mit ihrem afrokaribischen Erbe, Thematiken wie "womanhood" und "spirituality" verbunden. 

 

cooking

Am 21.21. screenen wir unser letztes Online-Event für das Jahr 2021. Dieses Mal Treffen die ostafrikansiche und die westafrikanische Küche aufeinander.

Der Afrikanische Kontinent, die Kultur und die Menschen in den 54 afrikanischen Ländern sind selbstverständlich divers. Dies möchten wir mit diesem Event veranschaulichen und verdeutlichen. Daher haben wir einen Koch aus Westafrika und eine Köchin aus Ostafrika eingeladen, Landestypische Gerichte zu kochen und hiermit aufzuzeigen, wie divers Afrika auch kulinarisch ist. Seid gespannt auf köstliche Speisen und viele vielleicht noch unbekanntere Zutaten, die zur Zubereitung gebraucht werden.

 

Screening

21.12. 18 Uhr hier: West African meets East African Kitchen